…zum Städtele hinaus.

 

 

 

 

Eigentlich ein herrlicher Sonntag: Die Sonne scheint, eine festliche Gemeinde versammelt sich zum Gottesdienst, die Orgel ertönt flott und frisch, und auch die Predigt (Pardon: die Statio) ist ganz ausgezeichnet. Wäre da nicht der Anlass. Es galt, Abschied zu nehmen von Tim Schlotmann, der rund drei Jahre als Pastoraler Mitarbeiter am Uniklinikum tätig war und nun in eine Pfarrgemeinde nach Coesfeld wechselt. Familie, Freunde, Kollegen und UKM-Mitarbeiter waren in großer Zahl gekommen, um dem sympathischen Theologen die besten Wünsche mit auf den Weg zu geben. Tja, und ein paar Tränen gab es auch – wissen doch alle, dass sie einen sehr besonderen Menschen nun ziehen lassen müssen. Zum Glück sorgten Sekt und Selters, Suppe und Semmeln (und Tims Abschiedsgeschenk) für einige Aufheiterung.

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Viel Glück und viel Segen

Zum Bedauern vieler verlässt Tim Schlotmann nach rund 6 Jahren (drei davon als Küster und drei als „Mitarbeiter im pastoralen Dienst“) am kommenden Sonntag (24.7.) das UKM. Vom 1. August an wird er eine neue Aufgabe in einer Pfarrgemeinde in Coesfeld übernehmen und seine bereits weit fortgeschrittene Doktorarbeit vollenden.
Schon an dieser Stelle sei ihm für seinen gewissenhaften, tiefgründigen und humorvollen Einsatz in der Seelsorge von Herzen gedankt. Die Klinikgemeinde und -seelsorge verabschiedet Tim Schlotmann in der Heiligen Messe um 9.15 Uhr in der Klinikkirche. Nach dem Gottesdienst sind alle zu Sekt, Selters und Suppe eingeladen.

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Tierisch gut

Weil es so selbstverständlich ist, übersieht man es leicht: Der Umgang mit Katze, Hund und Pferd hat gerade für Heranwachsende eine therapeutische Wirkung. Wohl also den Kindern, die daheim ein Haustier haben. Dass Tiere auch kranken Kindern guttun, weiß man auch auf der Czerny-Station, die sich direkt neben der Klinikkirche befindet. Zum Leidwesen der Mitarbeiterinnen wird diese Form von Therapie jedoch nur selten von den Krankenkassen bezahlt. Gut also, dass die Klinikgemeinde mit ihrer Kollekte für die „Jugendarbeit“ einen kleinen Beitrag zur Fortführung der Tier-Therapie leisten kann. Wenn es nun nebenan bellt oder wiehert, weiß man, wie es möglich wurde. In der Mitte sehen wir die ärztliche Leiterin der Czerny-Station Frau Dr. Martina Monninger.

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Wie am Schnürchen

Willi Dahlmann, der Vorsitzende des ruhmreichen UKM- Schützenvereins, muss ein glücklicher Mensch sein. All seine Schützenschwestern und -brüder sind in den blauen Gelenkbus der Stadtwerke Münster eingestiegen und bester Laune. Auch der Spielmannszug aus Greven hat noch Platz gefunden. Dessen Instrumente sind spielbereit und werden schon auf der Fahrt zum Einsatz kommen. Und so geht es nun (mit mehreren Umrundungen des Ludgeri-Kreisels) nach Hiltrup, wo nach alter Tradition der neue Schützen- König ausgeschossen wird.
Zuvor gab es nicht nur die (wie immer) schmackhafte Erbsensuppe aus der UKM-Cafeteria, sondern auch einen feierlichen ökumenischen Wortgottesdienst in der katholischen Klinikkirche. Kurzum: Für alle Beteiligten war das diesjährige Schützenfest ein wunderbarer Tag. „Horridoh“, Seiner Exzellenz, dem neuen König Heinz Brömmler.

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Wo geht’s lang?

Wie notwendig eine kluge Wegweisung ist, erlebt der, der erstmals das Zentralgebäude des Uniklinikums betritt. Denn ohne die hilfreichen Hinweisschilder wäre es völlig unmöglich, den gesuchten Raum in der richtigen Etage zu finden. Keine Probleme dürfte es allerdings geben, den interkonfessionellen Andachtsraum im Westturm (Ebene 07) aufzusuchen. Offenbar firmiert dieser seit seiner komfortablen Modernisierung unter gleich zwei Begriffen und einem eschatologischen Piktogramm.

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Herzliche Einladung

Flyer_SoSe16Gerne machen wir auf das Semester-Konzert des „collegium musicum instrumentale“ der Westfälischen Wilhelms-Universität aufmerksam.
Lange Monate haben die Studentinnen und Studenten für das Konzert geprobt, und nun gilt es, die Früchte dieser Arbeit zu ernten. Übrigens: Unter den Mitwirkenden befindet sich auch „unsere“ Cellistin Verena Bremer. Herzliche Einladung.
(Um die Details besser lesen zu können, klicken Sie bitte auf das Plakat.)

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Freiheit in der Freizeit

Viel ist heutzutage von der sogenannten „work-life-balance“ die Rede. Hiermit kann jedoch kaum die Ausgewogenheit von „Arbeit“ und „Leben“ gemeint sein, denn zweifellos ist auch die Werktätigkeit ein Teil des Lebens. Es dürfte also wohl eher um die Balance zwischen Dienst und Freizeit gehen. Und letztere gilt es, sinnvoll zu gestalten. Wie das stolz-strahlende Gesicht des Diakons und Krankenhausseelsorgers Stephan Foschepoth belegt, scheint dieser offenbar einen erfüllenden Ausgleich zu seiner beruflichen Tätigkeit gefunden zu haben. Wenn er seinen Landrover „Molly“ (geb. 1975) nicht gerade wartet und pflegt, bewegt er sich mit ihm jenseits ausgefahrener Wege. Schweres Gelände kennt er aus dem UKM.

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Einheit von Natur und Technik

 

 

 

 

 
Dass ein Krankenhaus der „medizinischen Maximalversorgung“ über die modernsten technischen Einrichtungen verfügt, dass dort also beispielsweise MRTs und CTs der neuesten Generation in Betrieb sind, dürfte vermutlich nicht überraschen. Nicht zuletzt ist dies ja einer der Gründe, weshalb sich Patienten aus weit entfernten Regionen im UKM behandeln lassen. – Dass es auf dem weiten Gelände des Uniklinikums allerdings auch Flächen wunderschöner (kultivierter) Natur gibt, verwundert dann vielleicht doch. Beides
– digitale Hightech für den Leib und analoge Idylle für die Seele – sind nur einen Steinwurf voneinander entfernt. – Sehr weise, möchte man meinen.

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„Vielleicht ein frisches Grau?“

 

 

 

 

Keine Frage, die katholische Kirche ist ein Traditionsunternehmen. Nicht zufällig gelten ihr die Heilige Schrift und die Überlieferung als Quellen von Wahrheit und Erkenntnis. Und stets war und ist es eine enorme Herausforderung, den Glauben schriftgemäß und traditonskonform in die jeweilige Gegenwart hineinzusprechen: Den einen wird’s schnell zu modern, und sie befürchten den kirchlichen Identitätsverlust; den anderen wird’s zu traditionell, und sie befürchten den kirchlichen Relevanzverlust. – Nun, ein behutsames Aggiornamento hat in der vergangenen Woche im Eingangsbereich der Klinikkirche stattgefunden. Die provisorische Pinwand wurde durch einen modernen Schaukasten mit LED-Licht ersetzt und der hölzerne Flyerständer durch eine praktische Metallwand. Dazu kamen zwei neue Schirmständer und ein zeitgemäßer hellgrauer Anstrich. – Wenn die Kirchen-Modernisierung am Ende die Ansprüche der Vergangenheit und der Gegenwart gleichermaßen erfüllt haben sollte, dürfte sie sich gelohnt haben.

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Naturwissenschaft und Glaube

Es mag ja ein Klischee sein, dass sich Frauen eher für die Farbe von Autos interessieren, Männer dagegen eher für deren Leistung, also für das, was unter der Haube steckt. Und obwohl die beiden Geschlechter offenbar in verschiedenen Welten zuhause sind, würde niemand behaupten, dass ihre unterschiedlichen Sichtweisen unvereinbar seien. Denn ohne Probleme lässt sich ein Fahrzeug sowohl ästhetisch (z.B. rot) als auch sportlich (z.B. 200 PS) betrachten.
Da scheint es bemerkenswert, wenn manch einer meint, „Naturwissenschaft“ und „Glaube“ schlössen einander aus: Entweder man vertraue der (instrumentellen) Vernunft, oder man glaube dem Heilsversprechen Gottes.
Dass wissenschaftliche und religiöse Kategorien durchaus zusammenpassen, zeigt das Eingangs-Ensemble in der Klinikkirche: Das Weihwasser verdeutlicht, dass wir Getaufte sind; und der Desinfektionsspender nimmt ernst, dass auch die „Kinder Gottes“ „Kinder dieser Welt“ sind.

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„3-mal hoch!“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gleich drei hocherfreuliche Ereignisse gab es am vergangenen Wochenende in der Klinikgemeinde zu feiern: Am Samstag wurde der kleine Piet Franz Jan Goseling
durch die Taufe in die Gemeinschaft der Christen (= Kirche) aufgenommen. Und
am Sonntag feierten die Eheleute Rosario und Godehard Fries in der 9.15 Uhr-
Messe ihr 40jähriges rubinenes Ehejubiläum. Zugleich erinnerte die Klinikgemeinde
auch an die Erstkommunion von Leander Hoppenheit und Philipp Brylka vor ziemlich genau einem Jahr. – Drei sehr unterschiedliche Anlässe, doch haben sie alle denselben Kern, nämlich die Freude über den Segen Gottes.

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Wer hätte das gedacht?

Beim spontanen Assoziieren zum Wort „Klinik“ dürften der Mehrheit wohl OP, Spritze, weißer Kittel und Desinfektionsmittel einfallen, und wohl niemand käme auf Funkmast oder AWT. Doch Letzteres gehört ebenfalls zu einer Klinik, zumindest zum Uniklinikum. Das lernten am Mittwochabend Studenten des „Arbeitskreises Krankenhaus“, als sie das Zentral-Klinikum buchstäblich von Kopf bis Fuß in Augenschein nahmen. Nach einem Besuch auf dem Dach des Ostturms mit seinen Antennen und Masten (immerhin 63 m über Münster) ging es ins Kellergeschoss, und dort staunten die jungen Leute nicht schlecht: 40 computergesteuerte Rollroboter erledigen vollAutomatisch den kompletten WarenTransport (AWT) für die sogenannten „Bettentürme“, wobei auf der unterirdischen Güterautobahn täglich über 3.300 Container hin- und hergefahren werden. – Zwei hilfsbereite und sympathische Mitarbeiter der UKM-Betriebsfeuerwehr machten diesen Besuch möglich. Herzlichen Dank dafür.

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